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GESCHICHTE

Das Landhaus Weihenlinden erzählt eine ganz besondere Ge­schichte, in der es viel um familiären Zusammenhalt – und ganz besonders um Frauen-Power geht. Erbaut wurde das Haus neben der berühmten Wallfahrtskirche Weihenlinden bereits um das Jahr 1700. Bereits der Grundsteinlegung war es als Klosterherberge und Tafernwirtschaft im Grundbuch eingetragen. Während des Krieges diente das große Gebäude zeitweise als Unterbringung für Kriegsgefangene. In den siebziger Jahren entstand hier wieder eine Gaststätte, die nun von Barbara Nagel­schneider und ihrem Mann, Douglas Tovazzi, 2019 erworben wurde. Mit viel Liebe, Geschicklichkeit und vielen kreativen Ideen bringt die frischgebackene Wirts-Familie frischen Wind in die historischen Gemäuer.

© KAHEMA-VERLAG, 68 Mannheim 1

„Wir wollen die ursprüngliche Tradi­tion des Gasthauses fortsetzen und un­seren Gästen auch kulinarisch zeigen, wie wunderbar sich Geschichte mit neuen Inspirationen verbinden lässt“.

Das Land­haus heute: Ein Traum wird wahr

Seit 2019 ist das Restaurant im Besitz von Barbara Nagelschneider und ihrem Mann Douglas Tovazzi. „Wir kommen eigentlich nicht aus der Gastronomie“, erklären die beiden. Barbara kommt aus dem Controlling und Douglas aus der Modebranche. Mit dem Erwerb des Gasthofs haben sie sich ihren Traum erfüllt und knüpfen außerdem wieder an Barbaras Familiengeschichte an. Beide widmen sich jetzt zu hundert Prozent dem Landhaus „wir machen keine halben Sa­chen“, so Douglas. Dem engagierten Paar und seinen beiden Kindern wird es so schnell nicht langweilig. Die Familie hat große Zukunfts­pläne und ist glücklich darüber, dass das Landhaus Weihenlinden in Familienbesitz bleibt.

„Wir freuen uns, das Landhaus peu a peu zu einem bodenständigen Feinschme­cker-Lokal auszubauen, das nicht nur Räumlichkeiten für Hochzeiten, Fami­lien- und Firmenfeiern bietet, sondern auch für Seminare und Firmen-Veranstal­tungen. Auch ein ansprechendes Über­nachtungsangebot wollen wir unseren Gästen bieten“.

Gruß
Feste